29.07.2010, 18:38 Uhr
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JU: Nürnberg braucht dauerhafte Präsenz in Brüssel
Der Oberbürgermeister spart an der falschen Stelle, wenn er meint, die junge Europäische Metropolregion braucht keine ständige Präsenz in Brüssel.

Sich mit dem den Titel Metropolregion zu schmücken, reicht im Wettbewerb der Regionen nicht mehr aus. Die Metropolregion Nürnberg muss dort vertreten sein, wo die wichtigen Entscheidungen fallen und die Fördermittel fließen. Das ist Europa. Das ist Brüssel. Die Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union bietet genug Platz für die nötige Infrastruktur. Es muss ja keine neue Stelle in der Verwaltung dafür geschaffen werden. Eine von den Kammern und den örtlichen Großunternehmen (mit)finanzierte Anlaufstelle reicht für den Beginn sicher aus. Wer sich von vornherein mit Stippvisiten zu begnügen, kennt den europäischen Betrieb nicht, der auf vielen Netzwerken und Präsenz bei wichtigen Entscheidungsträgern beruht.

Marcus König

Stadtvorsitzender

Junge Union Nürnberg

Bayerische Vertretung in Brüssel
 
JU-Nürnberg gegen Namensbezeichnung "easy credit Stadion"

In der Zeit von öffentlicher Rekordverschuldung und der Tatsache, dass immer mehr Privathaushalte, besonders aber auch junge Menchen sehr wenig Geld für ihren Lebensunterhalt haben, ist die Namensgebung für das alte Frankenstadion nach einem Konsumentenkredit das falsche Signal an die Bürger. Der Vorsitzende der Junge Union Nürnberg, Marcus König, fordert den Sponsor Norisbank auf, mit seinem Unternehmensnamen zu werben und nicht mit dem Namen eines einzelnen Produktes.

Marcus König

 
JU: Nürnberger Schüler reinigen Ihre Schule selber

er Vorsitzende der Jungen Union Nürnberg, Marcus König, fordert den Stadtrat auf prüfen zu lassen ob es möglich ist, dass in städtischen Schulen die Schüler Ihre Klassenräume selber reinigen. Schüler sollen selbstständig handeln lernen. Das heißt auch Verantwortung lernen. Bewusstes Handeln. Auch der bewusste Umgang mit Sauberkeit ist wichtig für die heutige Zeit. Wohlfühlatmosphäre als Arbeitsgrundlage beruht auch auf Sauberkeit. Die Identifizierung mit der Schule und den eigenen Arbeits- und Aufenthaltsräumen kann dadurch gestärkt werden. Schüler putzen selbst, und das seit einigen Jahren, an der Bodenseeschule in Friedrichshafen. Es gilt dort Selbstständigkeit statt Laisser-faire. Also keine altertümliche Konzeption, sondern moderne und erfolgreiche Pädagogik. Die Bodenseeschule übertraf im Pisavergleich finnische oder koreanische Schulen im Ergebnis. In Japan ist dieses Modell schon seit längerem eingeführt und Schüler und Eltern stehen hinter diesem Konzept. Laut König: „Die Sparmaßnahmen die man in diesem Bereich erzielt, sollen auch wieder den Schülern und der Schule für Ihre Projekte zu Verfügung gestellt werden.“ Eine Grundreinigung der Toiletten, Gänge und Glasflächen etc. ist selbstverständlich weiter von Reinigungspersonal durchzuführen. „In Zeiten von leeren Kassen soll und will auch die junge Generation Ihren Beitrag dazu leisten und für Nachhaltigkeit sorgen,“ so König.

Marcus König
Stadtvorsitzender
Junge Union Nürnberg

Vielen Dank, Jürgen Klinsmann!
Junge Union fordert Straßenbenennung für den Nationaltrainer in Nürnberg

Die Jungen Union Nürnberg fordert, eine Straße oder einen Platz in Nürnberg nach Bundestrainer Jürgen Klinsmann zu benennen. „Deutschland hat ein großartiges Fußballfest erlebt. Das deutsche Team hat gekämpft wie ein Weltmeister. Die Menschen auch in Nürnberg haben gefeiert wie die Weltmeister. Wir haben ein wunderbares Bild von unserem Land und unserer Stadt in die Welt ausgestrahlt. Das ist vor allem auch ein Verdienst von Jürgen Klinsmann. Es stünde Nürnberg als Sporthochburg in Deutschland und als WM-Austragungsort gut an, mit der Benennung einer Straße oder eines Platzes die phantastische Arbeit von Jürgen Klinsmann zu würdigen. Wir könnten damit ein Stück WM-Stimmung für die Zukunft dokumentieren", so JU-Stadtvorsitzender Marcus König (25) und der stellvertretende JU-Bezirksvorsitzende Tobias Schmidt (30). Ideal wäre es aus Sicht der JU'ler, wenn eine Jürgen-Klinsmann-Straße oder ein Jürgen-Klinsmann-Platz rund um das Nürnberger Stadion gefunden werden könnte, ganz in der Nähe des Nürnberger Fußballidols Max Morlock.

Zeugnis für OB Maly
JU Nürnberg stellt Zeugnis zur Kommunalpolitik aus. Für den OB gibt’s nur eine 5+
Schlechte Noten für Kommulapolitik

In der letzten Woche haben Nürnbergs Schüler ihre Zeugnisse erhalten. Wir als Vertreter der Jungen Generation in dieser Stadt können dem Oberbürgermeister als Bewertung seiner Arbeit nur eine glatte 5+ erteilen.

Die Junge Union Nürnberg bedauert sehr stark, dass die Partner in der Kooperation im Nürnberger Rathaus sich nicht mehr auf Augenhöhe begegnen. „Die Stadtpolitik darf nicht von der Tageslaune des Oberbürgermeisters abhängig sein. Wir gewinnen zunehmend den Endruck, dass Dr. Maly sachliche Kritik und Verbesserungsvorschläge als Majestätsbeleidigung auffasst; übrigens nicht nur gegenüber unserer Mutterpartei CSU. Demokratie lebt aber von der Alternative, auch in der Stadt Nürnberg. Keine Partei gibt ihr Profil und ihr Wahlprogramm am Rathauseingang ab, nur um damit kontroverse Debatten zu vermeiden. Die Junge Union lässt sich auch durch einen derzeit im Schmollwinkel sitzenden Rathauschef nicht davon abhalten, handwerklich schlechte Politik und Vorlagen als solche weiter zu benennen. Ebenso wenig werden wir schweigen, wenn der Ausverkauf Nürnberger Interessen droht“, so JU-Stadtvorsitzender Marcus König.

Auffallend ist, dass der Oberbürgermeister immer mehr zu politischem Autismus neigt. Fachthemen bearbeitet er nur noch mit seinem inzwischen zu beachtlicher Größe angewachsenem Stab. Wissen und Können der Fachbereiche wird oft ausgeblendet. Handwerklich oft unausgereifte Vorlagen werden oft ohne Rücksprache mit der Fachverwaltung und den Kooperationspartnern kurzfristig vorgelegt. Es kann nicht angehen, dass fortwährend die Regeln der Zusammenarbeit gebrochen und Alleingänge zelebriert werden, um dann bei Nachfragen und Kritik in klassischer Haltet-den-Dieb-Manier darüber zu polemisieren, dass sich die CSU sperre. Kooperation sieht nach unserem Verständnis anders aus. Grundlegende Überlegungen und Initiativen sollten mit den Partnern, deren Unterstützung ja begehrt wird, auch vorab besprochen und nicht ohne Rücksprache auf die Tagesordnung gedrängt werden. In einer Kooperation müssen sich alle wiederfinden.

Beispiel Interkommunale Zusammenarbeit im IT-Bereich:

Entgegen der sachlichen Bedenken seiner eigenen Fachverwaltung und des verantwortlichen Referenten will der OB eine Entscheidung zugunsten eines gemeinsamen IT-Kommunalunternehmens durchdrücken. Nach wie vor kann Maly nicht belegen, dass die Stadt damit künftig günstiger wegkommt. Ein Erkaufen der Solidarität anderer Städte auf Kosten des Nürnberger Steuerzahlers lehnen auch wir als Junge Union Nürnberg ab. Die weitere Entwicklung nach der Beschlussfassung im Juli-Plenum des Stadtrats werden wir mit höchster Aufmerksamkeit verfolgen.

Beispiel VGN-Tarife:

Seit zwei Jahren unterbreitet die CSU Vorschläge, wie mit transparenten, neu strukturierten und familienfreundlicheren Tarifen der Öffentliche Nahverkehr in Nürnberg und der Region für neue Nutzer attraktiv wird, anstatt nur den bestehenden Kundenstamm mit immer neuen Tariferhöhungen zu belasten. Die Vorschläge wurden samt und sonders abgewiesen. Stattdessen stützt der OB als „Konzernchef“ der städtischen Tochter VAG ein Tarifkonzept, das die Mobicard als Renner unter den Tickets um insgesamt fast 30 Prozent teurer machen soll. Die nun beschlossene lineare Tariferhöhung um 0,92 Prozent belegt, dass ein grundlegender Neuanfang der Zusammenarbeit im VGN nötig ist.

Die Junge Union Nürnberg fordert weiterhin, die Einführung eines echten Semestertickets für Studenten, das auch in der sogenannten vorlesungsfreien Zeit genutzt werden kann.

Beispiel Volksbad:

Anstatt die Kooperationspartner vorab über seine Pläne zu unterrichten, wollte der OB im Stadtrat hektisch noch vor der Sommerpause ein Konzept durchpauken, an dem nicht nur Fachleute ernste Zweifel an der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit hegen. Gründlichkeit vor Schnelligkeit und Effekthascherei wären auch hier angebracht. Die CSU konnte entscheidende Verbesserungen zugunsten des städtischen Haushalts durchsetzen.

Der Beispiele wären noch viele. Im Interesse der Stadtentwicklung hoffen wir, dass keine weiteren dazukommen. Bei zeitiger Einbindung der Fachleute und besserer Informationspolitik der Kooperationspartner wäre Nürnberg entscheidungsfähiger und käme voran. Maly muss an einem kooperativen Führungsstil arbeiten.

Marcus König

Stadtvorsitzender

Junge Union Nürnberg

Tel. 0171/ 351 48 39

Nürnberg braucht Rock im Park!!
Stadt muss alles für Verbleib tun ...

Die Junge Union Nürnberg kann die Entscheidung der Stadt Nürnberg nicht nachvollziehen, ein so großes Event wie „Rock im Park“ einfach aus der wegziehen zu lassen.

„Die Bemühungen des zuständigen Bürgermeisters Horst Förther sind offensichtlich ungenügend. OB Maly muss Rock im Park endlich zur echten Chefsache machen“, so JU-Stadtvorsitzender Marcus König.

 

Als zweitgrößte Stadt in Bayern und Zentrum einer Metropolregion  müsse Nürnberg in der Lage sein, neben dem Länderspiel am 2. Juni eine zweite Großveranstaltung parallel austragen zu können.

„Der Oberbürgermeister will eine Metropolregion repräsentieren. Hier verhält er sich derzeit eher wie ein Provinzbürgermeister“, so König.

 

Mann könne jeden Veranstalter verstehen, der nach einem derartig blamablen Erscheinungsbild die Stadt wechsle oder gar nicht erst nach Nürnberg komme. Die Jungen Union ist der Meinung, dass wir auf ein dieses Aushängeschild für unsere Region und die jungen Menschen nicht verzichten können. Viele junge Leute können sich schlichtweg eine weite, kostspielige Anreise in andere Städte nicht leisten. „Wir sind eine weltoffene Stadt und verschließen uns“ so König.

 

Die Junge Union hofft, dass bei der Stadtregierung ein Umdenken beginnt und sich Maly & Co. auf die Seite der jungen Leute stellen.

 

Marcus König

Stadtvorsitzender

Junge Union Nürnberg

Tel. 0171/ 351 48 39