29.07.2010, 18:29 Uhr
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Der JU-Stadtverband hat neu gewählt!

Am 08. Februar 2006 wählte die JU-Nbg. in der Gaststätte „Grüne Au“ in Ziegelstein ihren neuen JU-Stadtvorstand. Da der derzeit amtierende Vorsitzende, Hans-Peter Trinkl, nicht mehr zur Neuwahl antrat, stellte sich der Kreisvositzende der JU-Nbg.-Ost, Marcus König, als einziger Kandidat zur Wahl. Von den 74 anwesenden Mitgliedern wurde Marcus König mit ca. 89% der Stimmen zum neuen Stadtvorsitzenden der JU-Nbg. gewählt.

Als Stellvertreter stehen dem neuen Vorsitzenden: Martin Schmidt, Daniel Forster und Daniel Pohl, zur Seite.

Der restliche Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Schatzmeister: Christian Eckstein
Schriftführer: Thomas Ackermann
Beisitzer: Thorsten Körner, Alexander Christ, Jennifer Regler, Sabina Schanderl, Johannes Jungnickel, Dominik Jungbauer, Christian Abraham

Zur Geschäftsführerin wurde Bianca Schmidt bestellt. Florian Heider und Peter-Daniel Forster wurden zum Kassenprüfer gewählt.

Der neu gewählte Vorsitzende, Marcus König, ist seit 1994 aktives Mitglied in der JU-Nbg. und seit 1998 Mitglied der CSU-Nbg., in der er auch schon verschiedene Ämter begleitete. Der gelernte Bankkaufmann leitet seit 2003 erfolgreich den Kreisverband der JU-Nbg.Ost. In den Landesausschuß der JU-Bayern wurde er 2005 kooptiert.

Das Ziel der JU-Nbg., so beschreibt König, muß sein, die JU stadtratsfähig zu machen. „In den letzten Jahren waren wir mehr mit Plakate kleben als mit inhaltlichen Themen beschäftigt“, so König. Der CSU Nürnberg muß mehr daran liegen, die größte politische Jugendorganisation einzubinden und ihre Kandidatenliste zum Stadtrat enorm zu verjüngen.

Auf den Titel „der größten politischen Jugendorganisation“ darf man sich nicht ausruhen, ein stetiges Wachstum muß gewährleistet sein um diesen Namen auch weiterhin führen zu dürfen und gerecht zu werden. Alle Mitglieder, so der Stadtvorsitzende, sind aufgerufen, neue Interessenten zu werben um junge Menschen an die Politik heranzuführen und sie zu begeistern.

Wir fühlen uns als Vertreter der jungen Generation und so werden wir auch auf aktuelle Themen wie z.B. Jungendarbeitslosigkeit in unserer Stadt, Hauptschulreform, Kürzung der Gelder im Bereich „Jugendfreizeitmöglichkeiten“ eingehen und Einfluß auf unsere gewählten Kommunalpolitiker und Mandatsträger nehmen.

Das Ehrenamt eine „Säule unserer Gesellschaft“ muß, laut König, in der jungen Generation wieder mehr an Bedeutung gewinnen um in Zukunft den gesellschaftlichen Standart weiterhin zu gewährleisten. Die Stadt Nürnberg muß mehr Anreize schaffen, so dass sich viele junge Menschen ehrenamtlich engagieren.

Die Junge Union Nürnberg wird gemeinsam und geschlossen an Ihren Zielen arbeiten und festhalten.

Happy Birthday Römische Verträge!
JU fordert drastisch mehr Europa in der Schule

Die Junge Union Nürnberg (JU) gratuliert uns allen zum 50. Geburtstag der Römischen Verträge, Grundlage des modernen Europa. "Noch nie durften so viele junge Menschen auf unserem Kontinent in einer so stabilen und langen Friedensphase aufwachsen. Das ist der entscheidende Gewinn, den uns die EU neben allen wirtschaftlichen Erfolgen gebracht hat und ein Verdienst, das wir zum 50. nicht vergessen sollten", so JU-Vorsitzender Marcus KÖNIG.

 

Aus Sicht der JU ist die europäische Idee aber in Gefahr, gerade bei der Jugend nur noch als seelenloser Aktenordner voller Vorschriften, die von älteren Herren erdacht wurden, wahrgenommen zu werden. "Wir brauchen deshalb drastisch mehr 'Europa' an der Schule. Ein bisschen Geschichte und Sozialkundeunterricht reichen da nicht mehr aus. Bayern ist in dieser Frage in seinen Lehrplänen leider im Ländervergleich zu zaghaft. Das muss sich ändern. Die JU fordert deshalb den Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg auf, jeder 8. Klasse die Chance zu geben, während des Schuljahres nach Brüssel oder Straßburg fahren zu können, um am Ort der europäischen Institutionen hautnah und unmittelbar Europa zu erleben.

 

Gleichzeitig sollte jede weiterführende Schule ein eigenes Team aus einem Lehrer und einem Schüler haben, die als "Europabeauftragte" das ganze Schuljahr über Ideen und Aktionen zu Europa konzipieren. Wir sollten den Geburtstag als Anlass nehmen, um uns kritisch zu fragen, ob das, was die Schüler bisher im Schulunterricht über Europa erfahren, wirklich ausreicht. Unser gemeinsames Projekt Europa muss einen größeren Stellenwert, besonders in der Stadt der Menschenrechte, bekommen.