JU-Chef Müller begrüßt Kabinetts-Verjüngung
JU-Landesvorsitzender Stefan Müller hat das neue Kabinett von Ministerpräsident Horst Seehofer als großen Schritt bei der Verjüngung der CSU-Spitzenmannschaft begrüßt. 'Das ist ein mutiger Schritt', sagte Müller am Donnerstag. Seehofer hatte entschieden, keinen CSU-Politiker über 60 noch ins Kabinett zu berufen. 'Der Erneuerung der Staatsregierung muss nun aber auch die Erneuerung der Partei folgen', sagte Müller.
Seehofer habe im vergangenen Jahr bei seiner ersten Bewerbung für den CSU-Vorsitz gesagt, dass die Hälfte der Funktionsträger jünger als 50 sein solle. 'Ich gehe davon aus, dass das jetzt umgesetzt wird.' Müller forderte das neue Kabinett auf, zügig die Arbeit aufzunehmen. 'Ich erwarte von der Staatsregierung auch einen neuen Stil.' Das Kabinett müsse dabei die Bürger mitnehmen und die Partei an den Entscheidungen beteiligen.
Die Junge Union ist vom Kabinett des neuen bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chefs Horst Seehofer
positiv überrascht. Seehofer habe eine mutige Regierungsbildung vorgenommen und leite den Generationenwechsel ein. Das neue bayerische Kabinett ist ein Aufbruchsignal. Die negative Grundstimmung gegen die CSU könne umgedreht werden, wenn neue Leute Verantwortung übernähmen und Themen setzen. Seehofer hat bei der Kabinettsbildung auch mehr auf Fachkompetenz und auf Akzeptanz bei Bevölkerung und Partei geachtet und sich weniger vom Regionalproporz leiten lassen als seine Vorgänger. 'Das setzt Maßstäbe', lobte Müller. Er begrüßte zugleich die Berufung des 36-jährigen Karl-Theodor zu Guttenberg zum CSU-Generalsekretär. Von ihm verspreche sich die Junge Union Unterstützung für ihre Anliegen