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Vorstandswahlen bei der JU Nürnberg: König bleibt Vorsitzender
Junge Union verabschiedet Resolution zu Tibet und der UN-Akademie für Menschenrechte in Nürnberg
Marcus König bleibt Stadtvorsitzender der Jungen Union Nürnberg (JU). Der 27jährige Bankkaufmann, der ab Mai auch für die CSU im Nürnberger Stadtrat sitzen wird, wurde mit 85 Prozent im Amt für die kommenden zwei Jahre an der Spitze der mit knapp 600 Mitgliedern größten politischen Jugendorganisation in Nürnberg bestätigt. Als Stellvertreter stehen ihm künftig Tanja Sterian, Tobias Kulhanek und Oliver Otto zur Seite. Christian Eckstein bleibt Schatzmeister, Bernhard Ulrich wurde neu zum Schriftführer gewählt. Sabina Schanderl, Johannes Jungnickl, Christian Abraham, Stefan Beer, Markus Plennert, Christian Pohl und Monika Helbig komplettieren den Vorstand.
Die JU-Mitglieder verabschiedeten im Rahmen ihrer Hauptversammlung auch eine Resolution unter dem Titel „Nürnberg als Stadt der Menschenrechte setzt Zeichen“. Darin wird die CSU-Stadtratsfraktion aufgefordert, anlässlich des bevorstehenden Besuchs des Dalai Lama in Nürnberg (17./ 18.5.08) in der konstituierenden Stadtratssitzung am 2. Mai eine Resolution einzubringen, die das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes gegenüber China anmahnt.
Die JU Nürnberg unterstützt darüber hinaus die Planungen für eine UN-Akademie für Menschenrechte in Nürnberg. Ein Schwerpunkt dabei soll nach Ansicht der Jungen Union die Menschenrechtsbildung für Kinder und Jugendliche sein. Als Zwischenlösung bis zur Errichtung der Akademie im Justizgebäude schlägt die JU vor, das ehemalige Seminar St. Paul in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dokuzentrum zu nutzen.
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