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60 Jahre JU-Bezirksverband Nürnberg-Fürth-Schwabach gebührend gefeiert
Kurzweiliges Couch-Gespräch mit Beckstein
Viel Politik-Prominenz hatte sich Anfang Oktober in der „Indaba“ am Nürnberger Kornmarkt eingefunden, um den 60. Geburtstag des JU-Bezirksverbandes Nürnberg-Fürth-Schwabach mit zu feiern: Neben CSU-Generalsekretär Dr. Markus Söder, dem Nürnberger CSU-Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Klemens Gsell, dem CSU-Stadtratsvorsitzenden Michael Frieser, dem mittelfränkischen Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und dem Fürther CSU-Landratskandidaten Matthias Dießl nahm sich auch der designierte Ministerpräsident und ehemalige JU-Bezirkschef Dr. Günther Beckstein die Zeit, zu seinem JU-Bezirksverband zu kommen.
Eingeladen hatten JU-Bezirksvorsitzender Thorsten Fiedel und der Stadtverbandsvorsitzende der JU-Nürnberg, Marcus König, die rund 500 Gäste in der „Indaba“ begrüßen konnten. Neben den eingangs schon erwähnten Politikern feierten mit: die Fürther Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger und ihr Nürnberger Fraktionskollege Hermann Imhof, der Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Dr. Roland Fleck, der Bezirksvorsitzende der Mittelstandsunion Nürnberg-Fürth-Schwabach, Wolfgang Schulze, Vertreter der Senioren Union Nürnberg sowie von Seiten der JU Bayern die beiden stellvertretenden Landesvorsitzenden Stefan Müller, MdB, und Guntram Dopfer. Auch Peter Jungnickl und Stadtrat Sebastian Brehm als ehemalige JU-Bezirksvorsitzende des „Geburtstagskindes“ waren gekommen. Von weiter entfernt war der stellvertretende JU-Bezirksvorsitzende der JU Niederbayern, Christian Lichthardt, angereist, der Fiedel ein kleines Präsent überreichte. Überhaupt waren zahlreiche Gäste und Freunde des zu feiernden Bezirksverbandes aus nahezu jedem anderen JU-Bezirksverband in die Noris geströmt.
Fiedel erinnerte in seinem Grußwort nicht nur daran, dass „60 Jahre Junge Union in der Metropolregion 60 Jahre junge Meinungen“ bedeutet haben, sondern auch an die vielen Persönlichkeiten, die aus dem JU-Bezirksverband hervorgegangen seien, „um nicht nur bayerische, sondern auch die deutsche Politik maßgeblich mit zu bestimmen und zu prägen“: Dr. Oscar Schneider, Dr. Fritz Pirkl, Dr. Markus Söder oder auch Dr. Günther Beckstein, die allesamt im JU-Bezirksverband Nürnberg-Fürth-Schwabach politisch ihre erste Schritte unternahmen und heute vielen Menschen in Bayern und Deutschland ein Begriff und Markenzeichen christlich-sozialer Politik sind.
Stadtverbandsvorsitzender Marcus König betonte in seinem Grußwort, dass die JU stets der Jungbrunnen der CSU gewesen sei und brachte klar zum Ausdruck, dass „wir nicht nur Staub aufwirbeln, sondern Spuren hinterlassen wollen“. König appellierte, „als JU politisch konservativ-innovativ zu wirken.“
Höhepunkt des Abends war ein kurzweiliges Couchgespräch mit Beckstein, Söder, Gsell und Frieser, das von der charmant durch den Abend moderierenden N1-Moderatorin Stefanie Gräber geleitet wurde. Dabei berichtete nicht nur der „fränkische Leuchtstern am bayerischen Polit-Himmel“ (JU-Bezirksvorsitzender Thorsten Fiedel) und künftige Ministerpräsident Beckstein über seine Anfänge in der Nürnberger JU Ende der sechziger Jahre, sondern auch der amtierende CSU-Generalsekretär griff zur Freude der Gäste tief in die Anekdotenkiste: So seien seine politischen Anfänge dadurch gekennzeichnet gewesen, dass er schnell in Ämter gekommen sei, „weil sich die damals politischen Verantwortlichen zurückgezogen hätten“: Doch Söder beruhigte gleich die Zuhörer mit einem Schmunzeln auf den Lippen: „Ich gehe aber nicht davon aus, dass dies wegen mir geschah!“
Doch nicht das Feiern des 60-jährigen Geburtstages des JU-Bezirksverbandes stand im Mittelpunkt, sondern Bezirksvorsitzender Fiedel nutzte den festlichen Rahmen auch, um unter Beifall der Gäste ein klares Zeichen gegen Links- und Rechtextremismus zu setzen: „Wir stellen uns klar gegen Extremismus jeder Art – und im Vergleich mit anderen politischen Jugendorganisationen wie zum Beispiel den Jusos – nicht nur gegen rechts, sondern auch gegen linken und religiösen Extremismus!“
Mit Discoklängen und lockeren Gesprächen klang die gelungene Feier in der gut gefüllten „Indaba“ erst in den frühen Morgenstunden aus. Auf die nächsten 60 Jahre JUnge Politik!
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